art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Countdown läuft: Vor dem Start zum Kristallplaneten



Samstag, 28. Oktober 2017 +++ 19:30 Uhr +++ Marionettentheater Bad Tölz

"Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke feiert zehnjähriges Bühnenjubiläum

18.10.2017: Am 28. Oktober kommt es im oberbayerischen Bad Tölz wieder zur Begegnung der dritten Art, wenn Commander Spoerk mit seiner Crew von der Erde zu einem Exoplaneten in den Weltraum aufbricht. Das Theaterstück "Der Kristallplanet" feiert mit dieser Aufführung sein zehnjähriges Bühnenjubiläum. Das Stück für vier Marionetten stammt aus der Feder von Herbert W. Franke, einem der renommiertesten deutschsprachigen Autoren des Genres Science Fiction. Das Theaterstück für vier Marionetten ist ein außergewöhnliches Bühnenerlebnis für Erwachsene, in dem die Figuren sowohl in realen als auch in elektronisch gestalteten Bühnenräumen agieren. Es ist damit auch das weltweit erste Marionettenstück, das eine Bühnenhandlung mit virtueller Kulissentechnik verbindet. Sie wurde vom Regisseur Albert Maly-Motta konzipiert und in Szene gesetzt. Die Landschaft des Kristallplaneten wurde mit Mikrotrick-Sequenzen ergänzt. Christina und Manfred P. Kage haben sie im "Institut für wissenschaftliche Fotografie" mit modernster Rasterelektronen-Mikroskopie kristalliner Mikro-Strukturen gestaltet. Für die Sprachaufnahmen, die unter der Regie der bekannten TV-Sprecherin Sabine Kastius entstanden, konnte ein Team angesehener Bühnen- und TV-Schauspieler gewonnen werden: Katja Schild, Armin Berger, Reinhard Glemnitz, Helmut Stange und Peter Weiss, die den Marionetten auf der Bühne mit ihren ausdrucksvollen Stimmen unverwechselbare Individualität geben. Franke wird vor der Aufführung des Stückes zusammen mit dem Regisseur und Theater-Direktor Albert Maly-Motta über die Entstehungsgeschichte des Stücks sprechen. Zudem wird Franke, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung den „Meister der knappen Form“ nannte, zwei seiner zahlreichen Superkurzgeschichten lesen, ein Format, das er bereits in seiner ersten literarischen, mehrfach neu aufgelegten Buchveröffentlichung "Der grüne Komet" (1960) nutzte.

In der folgenden Reportage berichtet Susanne Päch über die Aufführung „Der Kristallplanet‘“ mit der Übergabe des "European Grand Master Award" an Herbert W. Franke.



Mit 21 Romanen, weit über zweihundert Kurzgeschichten sowie zahlreichen Hörspielen, aber auch als Herausgeber zahlreicher Story-Sammlungen und Buchreihen hat Herbert W. Franke das Genre seit Jahrzehnten maßgeblich mit gestaltet. Vor kurzem erhielt er den "Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017" für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction sowohl als Autor als auch als Herausgeber. Die höchste deutsche Phantastik-Auszeichnung im deutschsprachigen Raum wird seit fast vier Jahrzehnten von den professionell mit Science Fiction und Phantastik befassten Personen – Autoren, Übersetzer, Herausgeber, Verleger, Lektoren, Graphiker und Fachjournalisten – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben. 2016 war Franke für sein literarisches Lebenswerk von der European Science Fiction Society mit dem "European Grand Master Award" ausgezeichnet worden.

Übergabe des "Kurd-Lasswitz-Preises 2017" in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar - Foto: René Antonoff

Der in Wien geborene Autor, der zudem zahlreiche Sach- und Fachbücher geschrieben hat, ist gewähltes Mitglied des Deutschen PEN-Clubs sowie der Grazer Autorenversammlung und erhielt 2007 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" in
Dresden

Die "art meets science" machte in Dresden bei der T-System Multimedia Solutions halt. Prof. Dr. Herbert W. Franke las aus dem Jubiläumsband "Die Zukunftsmaschine" utopische Short Stories zum Thema "Künstliche Intelligenz".

Alle Veranstaltungen