art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

Startseite > Willkommen!

Das Schlaglicht

Neueste Informationen

Ausstellung zu den Anfängen der programmierten Kunst



Programmierte Kunst. Frühe Computergrafik +++ Ausstellung in der Kunsthalle Bremen +++ 29. August – 11. November 2018

22.10.2018: In der Kunsthalle Bremen ist noch bis zum 11. November eine Ausstellung früher Computergrafiken von Georg Nees bis Harold Cohen zu sehen. Anlass ist der 80. Geburtstag von Frieder Nake, dessen Pionier-Arbeiten ebenfalls gezeigt werden. Ein Großteil der Computergraphiken stammt aus der Sammlung Herbert W. Franke, die 2006 in den Besitz der Kunsthalle Bremen wechselte. Damit wurde das Museum zu einer der weltweit größten Sammlungen der Computerkunst.

Zwei Pioniere im angeregten Gedankenaustausch: Frieder Nake und Herbert W. Franke anlässlich eines gemeinsamen Ausstellungsbesuchs in Bremen. © space press

Die ersten künstlerischen Computergraphiken entstanden meist von Forschern und Entwicklern, die in der Industrie oder an Universitäten Zugriff auf Großrechner hatten. Gegen Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts begannen sich vermehrt auch Künstler für die neue Technik zu interessieren. Sie gehörten zum Umfeld eines neuen abstrakten Stils, der inzwischen als Konkrete Kunst bezeichnet wird – eine Richtung, deren Künstler ebenfalls oft mathematisch-geometrische Gestaltungsmethoden einsetzten.

Drei Motive aus der Ausstellung (von links): Frieder Nake Hommage à Paul Klee (1965), Manuel Barbadillo Ohne Titel (1972), Harold Cohen Ohne Titel (1973). © Frieder Nake/VG Bild/Harold Cohen

Eines der zentralen Prinzipien der frühen Computergraphik ist der systematisch eingesetzte berechnete Zufall, deshalb besser „Pseudo-Zufall“ zu nennen. Die Programme bestimmen Komposition und formale Aspekte der Bilder und verhindern damit Chaos; die Künstler gaben damit einen Teil der Gestaltung von Bildern mit einem Algorithmus an die „Maschine“ ab, was heute, im Zeitalter von Big Data, nicht sonderlich interessant klingt, aber für die damalige Zeit ein fast revolutionärer Ansatz war und von vielen Künstlern deshalb auch abgelehnt wurde. Wie sich dieses Zufallsprinzip, aber auch die serielle Technik von Künstlern gezielt, aber auch erstaunlich vielfältig einsetzen ließ, das zeigt die sehenswerte Ausstellung in Bremen.

„Einstein“, eine Bildserie von Herbert W. Franke aus dem Jahr 1973. © space press



"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" im
Künstlerhaus Wien

Prof. Dr. Herbert W. Franke (rechts) erhält anlässlich der "art meets science" im Künstlerhaus Wien das das Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. In der Laudatio hob Magister Norbert Riedl (links) neben Frankes großem Einfluss auf die Entwicklung der Computerkunst auch seine Tätigkeit als Mitbegründer des weltweit bedeutendsten Festivals für elektronische Kunst, die "ars electronica" in Linz, hervor.

Alle Veranstaltungen