art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zum 80. Geburtstag des Physikers und Künstlers Herbert W. Franke

Virtuelle Ausstellung: Analoggrafiken Virtuelle Ausstellung: Lichtformen Virtuelle Ausstellung: Raumstudien Virtuelle Ausstellung: Ultralicht Virtuelle Ausstellung: Aerogramme

Virtuelle Ausstellung

Ultralicht

Werkgruppe "Ultralicht" 1954 - 1959, teils gemeinsam mit Helmut Volland

Die frühesten Anstöße, sich mit künstlerischen Experimenten zu befassen, erhielt H. W. Franke, also er sich im Rahmen seiner Dissertation mit Elektronenoptik beschäftigte. Die ästhetische Qualität der Bilder aus dem Elektronenmikroskop brachten ihn auf den Gedanken, dass sich Instrumente der wissenschaftlichen Fotografie auch für Experimente einsetzen ließen, die nicht der Forschung dienen, sondern der Erzeugung ästhetisch interessanter Bilder. Und er spielte auch mit dem Gedanken, diese Art von Laborgeräten zu Kunstmaschinen umzubauen. Die erste Werkgruppe, die dieser Idee entsprangen, beruhte auf Geräten auf der Basis von Röntgenstrahlen. Seine kurzfristige Tätigkeit in der Industrie ermöglichte ihm Versuche nicht nur mit üblichen Röntgenstrahlen, sondern auch in anderen Bereichen des elektromagnetischen Schwingungsspektrums. So setzte er "Weichstrahlen" ein, wie sie in der Medizin zur Bestrahlung der Haut gebraucht werden, und sogenannte harte Strahlung, normalerweise für die Werkstoffprüfung eingesetzt, mit denen sich Stein und Stahl durchleuchten lässt. Seine Objekte waren dagegen Blumen und profane Gegenstände des Alltags. Was da zum Vorschein kam, wies ganz andere ästhetische Qualitäten auf als gewöhnliche Fotos. Das gilt besonders für die in der Durchstrahlung gewonnene Transparenz, regt aber durch die ungewohnte Sicht der Dinge auch zu weiter führende Gedanken an: So weisen diese Bilder darauf hin, dass die Art unsere visuellen Wahrnehmung nur eine mögliche Sicht der Umgebung unter vielen ist, eine Sicht, die nur Teilaspekte von jenem Ding an sich zeigt, das dahinter steckt.

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Programm "Mondrian"

Interaktive Kunst der "Siebziger"

Die "Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V." hat anlässlich des 80. Geburtstags das Programm "Mondrian" als Download für Windows-Rechner emuliert. Es entstand 1979 für den Spielecomputer TI 99/4 und gilt als eines der ersten kommerziell vertriebenen interaktiven Computerkunst-Programme für PCs. mehr...