art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

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Die literarische Erfindung der Zukunft



10.3.2019: Es geht um das, was man in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts als ‚Zukunftsroman’ bezeichnete, heute neudeutsch als ‚Science Fiction‘. Anfangs erschien nur ein kleiner Teil davon in Form von repräsentativen Büchern, stattdessen gab es Heftchen und später auch Reihen im Taschenbuchformat. Und noch seltener waren utopische Texte, in denen es etwas zu entdecken gab, etwas, das man als ‚Literatur’ bezeichnen kann.

Literaturwissenschaftler findet man selten, denen es als interessant genug erscheint, das Thema näher zu untersuchen, was wie und warum unter diesem Etikett geschrieben und vertrieben wird – und dabei herauszufinden, dass es sich nicht nur um einen beachtenswerten Teil der Unterhaltungsliteratur handelt, sondern dass diese Sparte auch Lesenswertes anzubieten hat, weil sie in jene Denkbereiche führt, die normalerweise der Philosphie vorbehalten sind. Ein solches Buch liegt nun seit kurzem vor. Der Autor ist Hans Esselborn, der als Professor für “Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ an der Universität Köln seit vielen Jahren dieses Genre intensiv erforscht. In seinem neuesten Buch informiert er die Leser über die Autoren, die in deutscher Sprache utopische Texte geschrieben haben, wobei insbesondere jene erwähnt sind, die als bedeutend gelten, wie Kurd Lasswitz, Ernst Jünger und Arno Schmidt. Eine neue Epoche ist im deutschen Sprachgebiet zu verzeichnen, als sich das in der Science Fiction verkörperte Genre amerikanischer Provenienz zunächst mit Übersetzungen durchsetzte, dann aber auch in den Texten deutschsprachiger Autoren zu finden war. Zu den bekanntesten Autoren dieser Generation gehören der Österreicher Herbert W. Franke, der Deutsche Wolfgang Jeschke und das aus der ehemaligen DDR stammende Ehepaar Karlheinz und Angela Steinmüller bis zu den neuen Autoren wie Dietmar Dath.

Dabei rücken auch die Lieblingsthemen des Zukunftsromans wie der Aufbruch ins All, die futuristischen Maschinen, die technischen Entdeckungen, die Atomkatastrophen und die Ersetzung des Menschen durch Roboter oder Aliens samt ihren Veränderungen ins Blickfeld. Ebenso werden markante Umbrüche skizziert: vom utopischen Gedanken zur Technikkultur nach dem Ersten Weltkrieg, vom nationalen Modell des Zukunftsromans zum internationalen Genre in den sechziger Jahren unter angloamerikanischem Einfluss und vom technischen Fortschritt zu den alternativen Welten am Ende des 20. Jahrhunderts.

Ein Buch aus dem Wissenschaftsverlag Königshausen & Neumann für alle, die sich tiefergehend mit der Frage befassen möchten, wie der Mensch „Zukunft“ interpretiert, warum er sie letztlich nicht vorhersehen kann, aber die literarische Darstellung möglicher Welten doch kulturellen Wert hat.

Buchempfehlung: Hans Esselborn - Die Erfindung in der Literatur – Vom technisch-utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction – 428 Seiten – Verlag Königshausen & Neumann - 39,80 ¤

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" im
Künstlerhaus Wien

Prof. Herbert W. Franke anlässlich des Pressegesprächs vor der Auftakt-Veranstaltung "art meets science" im Künstlerhaus Wien, die den Titel trug: "Leonardo 3000: die alternative Schöpfung". Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob Kunst mittels mathematischer Formeln beschreibbar sei. Frankes Position war dabei eindeutig: Kunst könne man zwar mit Hilfe der Mathematik schon mehr oder weniger gut beschreiben, aber dennoch nicht bewerten, denn dies sei von der Wahrnehmung des einzelnen Individuums als Rezipient der Kunst abhängig.

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