art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Kunst - nicht nur zum Sehen, sondern auch zum Fühlen



Vernissage der Kunstausstellung des Festivals PiPaPo +++ Einlass: ab 18:30 Uhr +++ Beginn: 19 Uhr +++ Eintritt frei +++ Galerie im Hinterhalt +++ Leitenstr. 40 +++ 82538 Geretsried-Gelting

24.11.2017: Der Hinterhalt in Geretsried ist eine weit über die lokalen Grenzen hinaus bekannte Kleinkunstbühne im Süden von München. Im Herbst finden dort jedes Jahr die Geretsrieder Kulturtage PiPaPo statt, das für Pinsel, Pauke und Poesie steht. Der Titel ist Programm, denn alle Kunstformen sind vertreten: natürlich viel Live-Musik - wofür der Hinterhalt im Tölzer Umland besonders geschätzt wird -, aber auch Lesungen und Ausstellungen. Kunst für alle Sinne also, dargeboten von Künstlern aus der Nachbarschaft. Heute Abend findet die Vernissage der diesjährigen Ausstellung statt, die zwei Künstler zeigt, die ihre Werke mit apparativen Mitteln schaffen. Zudem eint die beiden die Verbindung verschiedener Sichtwelten, wenn auch die Blickrichtung darauf eine andere ist. Die Fotografin Petra Bauer-Wolfram arbeitet mit Licht, Farben und Formen des faszinierenden Mikrokosmos der Natur und sucht dabei nach dem „kreativen Sehen“. Herbert W. Franke nähert sich dem Thema Kunst und Natur aus der wissenschaftlichen Perspektive. Der inzwischen neunzigjährige Multi-Künstler und weltweit renommierte Pionier der Computerkunst nutzt seit den sechziger Jahren Programme, um mit Bits und Bytes sowie mathematischen Berechnungen mit der digitalen Maschine Kunst zu gewinnen. Neben einem Querschnitt unterschiedlicher Arbeiten aus siebzig Jahren seines Oevres zeigt Franke in dieser Ausstellung, die auch drei Arbeiten aus der Werkserie „Reliefs“, ein besonderes Experiment. Denn diese Kunst ist nicht nur visuell erlebbar, Besucher dürfen und sollen sie sogar auch als „Tastkunst“ wahrnehmen. Sie darf berührt und „erfühlt“ werden. Selbst blinden Menschen lässt sich so die sonst nur sichtbare Kunst vermitteln. "Rotationen" - drei Werke aus der Serie "Relief", die als Tastkunst auch erfühlt werdern darf.

Die Bildserie entstand 1974 an einem der frühesten Programme zur visuellen Ausgabe von Projektionen räumlicher Bewegungen. Berechnet und ausgegeben wurden sie mit einem interaktiven, grafischen Display des Münchener Siemens-Forschungslaboratoriums in Verbindung mit einer digitalen Datenverarbeitungseinheit. Einzelmotive dieses ursprünglich auf 16mm produzierten Computerfilms, der als bewegtes Bühnenbild für eine Tanzvorführung in der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper zum Einsatz kam, sind für die „Reliefs“ mit einer speziellen 3D-Drucktechnik in limitierten Auflagen gedruckt worden.

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" in der
Archenhold-Sternwarte Berlin

In der Archenhold-Sternwarte ging es bei "art meets science" um das Thema: "Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?" An dem Abend zu Ehren von Prof. Dr. Herbert W. Franke sprach er mit Prof. Dr. Dieter Herrmann und Prof. Dr. Ingo Rechenberg darüber, ob die Entstehung von Leben zum Plan des Universums gehört, was die Technik von der Evolution lernen kann und was nach dem Menschen kommt.

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