art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

Neueste Informationen

Ausstellung: Algorithmic Art 2000+



31.12.2018: Am 1. Januar 2019 öffnet sich im Schweizer Ort Zug eine Ausstellung der besonderen Art. Herbert W. Franke, bekannter Science-Fiction-Autor und Pionier der generativen Fotografie sowie der Computerkunst, zeigt eine bisher nicht gezeigte Sammlung von Werken aus der neuesten Zeit.



Der Ort dieser ungewöhnlichen Präsentation, das design+artLAB postmoderne am Postplatz 1 in Zug, wird von Wilfried Maret in der Alten Hauptpost von Zug betrieben, der, selbst Künstler und Grafikdesigner, für die Ausstellungen als Kurator verantwortlich zeichnet. Er befasst sich bei diesen Ausstellungen mit der Vermittlung und Einordnung digitaler Kunstwerke, wobei auch auf Phänomene eingegangen wird, die sich als Vorboten der hochtechnologischen Computer- und Roboterentwicklung unserer fortschreitenden Kommunikations- und Produktionsautomation bereits in Low-Tech-Gestaltungsprozessen der klassischen Moderne abgespielt haben.

In „Algorithmic Art 2000+“ werden von Herbert W. Franke vierzehn Bilder unterschiedlicher neuer Serien gezeigt, die seit dem Jahrtausendwechsel vorwiegend mit der Software Mathematica entstanden sind – und die im Spannungsfeld zwischen mathematischen Strukturen und ihrer ästhetischen Interpretation angesiedelt sind. Neben für Franke typischen abstrakten Werken befinden sich auch einige gegenständliche Motive, darunter eine Darstellung aus der von Herbert W. Franke und Susanne Päch aufgebauten und betriebenen 3D-Welt „Z-Galaxy“, die als Areal wechselnder Ausstellungen auf der Internet-Plattform von Active Worlds entwickelt und seit einigen Jahren öffentlich zugänglich ist. Auch hier wurden die Gebäude nicht im Bausteinprinzip zusammengesetzt, sondern als mathematische Strukturen entworfen und in die Z-Galaxy importiert. Die interaktiv begehbare Welt erhielt übrigens den Namen „Z-Galaxy“ zu Ehren von Konrad Zuse - Erfinder der Grundlagen des digitalen Computers.In der Z-Galaxy präsentiert Franke nicht nur eigene Werke, sondern zeigt auch in wechselnden Ausstellungen Arbeiten anderer Künstler. Last, but not least: Zu sehen zwei Motive aus der bisher öffentlich kaum gezeigten Serie „Phantastische Welten“, in der Franke utopische Szenerien fremder Planeten mit technoiden Zukunftsstrukturen verbindet und hier eine direkte Verbindung seiner bildnerischen Arbeiten zu seinen bekannten utopischen Romanen und Stories herstellt.



Die "Drei Türme" in der Ausstellungswelt Z-Galaxy.



"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" im
Künstlerhaus Wien

Prof. Herbert W. Franke anlässlich des Pressegesprächs vor der Auftakt-Veranstaltung "art meets science" im Künstlerhaus Wien, die den Titel trug: "Leonardo 3000: die alternative Schöpfung". Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob Kunst mittels mathematischer Formeln beschreibbar sei. Frankes Position war dabei eindeutig: Kunst könne man zwar mit Hilfe der Mathematik schon mehr oder weniger gut beschreiben, aber dennoch nicht bewerten, denn dies sei von der Wahrnehmung des einzelnen Individuums als Rezipient der Kunst abhängig.

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