art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

Neueste Informationen

Feierliche Übergabe der Ehrendoktorwürde an Herbert W. Franke

18.2.2018: Am 14. Februar wurde Herbert W. Franke von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe die Ehrendoktorwürde übergeben - „in Anerkennung seiner besonderen Verdienste zwischen den Naturwissenschaften und der Philosophie als einer der wichtigsten Pioniere einer wissenschaftlichen, künstlerischen, intellektuellen und poetischen Praxis, die durch Computer und entwickelte Technologien der Kommunikation beeinflusst und inspiriert sind“, wie es in der Urkunde heißt.

Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Siegfried Zielinski, würdigte in seiner Laudatio den Wissenschaftler und Publizisten Franke, der als Höhlenforscher die Vergangenheit und in seinen utopischen Werken die Zukunft erkundete, aber auch den bildenden Künstler im Jetzt. „Seine Bildwelten sind intellektuelle Welten, Denkbilder im unmittelbaren Sinn des Wortes. In seinen Graphiken, Animationen und interaktiven visuellen Forschungen kann man sein Reflektieren über die Mathematik, über die Bedeutung und den Charakter von Formeln, sein Nachdenken über das, was die Künste wissen und die Grenzen dessen, was das Wissen kann, eindrucksvoll und sinnlich betrachten.“

“Algorithmic Art 65” heißt ein aktueller Zusammenschnitt von Frankes bildkünstlerischen Arbeiten aus 65 Jahren – analog und digital produzierte Bilder, Animationen und interaktive, dynamische Computerprogramme.

Prof. Peter Weibel, Vorstand des ZKM Zentrum für Kunst und Medien, in dem die Veranstaltung stattfand, würdigte vor allem die Wirkung von Frankes schriftstellerischem Schaffen, das sich von der Fachliteratur bis zu Romanen erstreckt. Der Autor habe mit seinen Veröffentlichungen weltweit nicht nur eine große Leserschaft erreicht, sondern viele dieser Menschen beispielsweise in der Entscheidung ihrer Berufswahl stark beeinflusst.

Franke ging in seiner Danksagung selbst auf diesen Aspekt ein. Als Kunsttheoretiker befasste er sich schon in den sechziger Jahren mit der Frage, wie ein Kunstwerk, ganz gleich, ob Musik, Bilder, Film oder Literatur, wahrnehmungstheoretisch für den Rezipienten wirkt. Für Franke ist es jeder einzelne Rezipient, der individuell darüber zu entscheiden hat, ob ein Werk als Kunstwerk gesehen wird oder nicht. Insofern kann der Künstler selbst nur „Wahrnehmungsangebote“ schaffen, jedoch nicht bestimmen, was Kunst ist – und was nicht. Das „absolute“ Kunstwerk gibt es für Franke also nicht, wohl aber Kunst, die nur wenige oder aber eine große Zahl von Menschen berührt.

Die feierliche Übergabe der Doktorehrenwürde an Franke fand in dem der Hochschule angrenzenden Zentrum für Kunst und Medien statt, auch deshalb, weil hier seit kurzem das „Herbert W. Franke Archiv im ZKM“ aufgebaut wird. Einen Teil hat Franke bereits als Vorlass übergeben, darunter nicht nur über vierzig Bücher, sondern hunderte von Artikeln, die Franke für Buchanthologien, wissenschaftliche Fachzeitschriften bis zu Publikums-Magazinen publiziert hat, und die jetzt für die Wissenschaft erschlossen werden. Vor der Veranstaltung konnte Franke einen Blick in das jetzt entstehende Archiv werfen.

Felix Mittelberger,"Hüter" des Herbert W. Franke Archivs im ZKM, bei der Besichtigung der in Aufbau befindlichen Material- und Dokumenten-Sammlung mit dem Spender.

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"Hommage à E.M."
im ZKM Karlsruhe

Anlässlich der "art meets science" im ZKM wurde die vor rund zwanzig Jahren konzipierte Ballett-Performance für eine Tänzerin und einen interaktiven Computerkünstler wieder aufgeführt. Die in Echtzeit digital bearbeiteten Bilder, die die Tänzerin Gabriela Lang mit den Bewegungen ihres Körpers zusammen mit dem Computerkünstler Herbert W. Franke auf die Leinwand zauberte, faszinierten die Besucher auch 2007.

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